Ein Begriff mit zwei unverbundenen Bedeutungen: Murray Bookchins Programm konföderierter, direktdemokratischer Gemeindeversammlungen sowie, in Südasien, eine um religiöse Gemeinschaftsidentität organisierte Politik.
Ausführlicher
Bookchin entwickelte den libertären Munizipalismus und nannte das Programm später Kommunalismus, ein Einfluss auf Öcalans demokratischen Konföderalismus. Im südasiatischen Sprachgebrauch bezeichnet das Wort meist Konflikt oder politische Mobilisierung zwischen Religionsgemeinschaften. Gyanendra Pandey argumentierte, die Kategorie sei im kolonialen Indien konstruiert worden. Man prüfe, welche Bedeutung eine Quelle meint.